Ich hab heute mal die Spracherkennung von Windows 7 ausprobiert, mit der man einen Rechner theoretisch nur durch Kommandos bedienen kann. Großer Nachteil, der mir sofort aufgefallen ist: Das Programm verbraucht unglaublich viel Prozessorressourcen…
Aber um euch mal zu zeigen, was das Ding so kann (oder auch nicht), geb ich mal einen bunten Text wider ohne die Fehler zu korrigieren. Ich schreib den Text live, also mal gucken, was dabei rauskommt
Originaltext:
Es war einmal vor langer Zeit ein kleiner Junge, der sich in die unendlichen Weiten des 3. Stockwerks seines Wohnheimes aufmachte, um einen Staubsauger zu suchen. Er drang dabei in Regionen vor, die nie zuvor einen Putzlappen gesehen hatten. Auf seiner Reise traf er auf einen Wandersmann sonderbarer Abstammung: “Hey, weißt du, ob es hier einen Staubsauger gibt?”. Die Antwort des Mannes gab dem Jungen allerdings nur Rätsel auf: “Ching Ching Hatschi Nischi China”. Der Junge ging also weiter seines Weges, vorbei an Gerümpel über kaputte Fließen und zerrissene Teppiche. Nach stundenlanger Suche musste er jedoch feststellen, dass alle Staubsauger weg waren. Ende! (*)
Windows 7 Spracherkennung:
Es war einmal vor langer Zeit ein kleine Junge, der sich in die unendlichen Weiten des dritten Stockwerks eines Wohnheimes aufmachte, um einen Staubsauger zu suchen. Auf seiner Reise traf er auf einen Wandersmann sonderbare Abstammung: Anführungszeichen Harry, weißt du, o. bisher eine Staubsauger gibt? Anführungszeichen. Die Antwort des Mannes gab dem jungen allerdings nur Rätsel auf: Anführungszeichen Thinking Hadschi mich Chitin A Anführungszeichen. Der Junge ging also weiter seines Weges, vorbei an Gerümpel über Capote fließen und zerrissene Teppiche. Nach stundenlanger Suche musste er jedoch feststellen, dass alle Staubsauger weg waren. Ende!
Najo, die Basics scheinen schon richtig zu funktionieren, aber leider versteht die Software halt kein Englisch. Ich habs leider noch nicht hingekriegt, den Browser “Firefox” zu starten, ohne das Wort Deutsch auszusprechen
Zum Texte abschreiben bzw abdiktieren lässt sich das Ding recht gut benutzen, wenn man es mal etwas trainiert hat, was natürlich bissel aufwendig ist
(*) Ja, ich weiß, dass die Geschichte recht plötzlich zu Ende ist, aber alle Einzelheiten (Wasserfälle (a.k.a. frisch gewischte Treppenhäuser), Gottes Zorn (a.k.a. Filterverstopfung aus unerklärlichen Gründen) und Inversionsszenario (a.k.a. nachem Saugen mehr Dreck aufm Boden als davor) hätten echt den Rahmen gesprengt
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